Neue Position im Parlament – neue Herausforderung

Photo Simonis

Edith Mühlberghuber

In der neuen Gesetzgebungsperiode des Nationalrates habe ich das verantwortungsvolle Amt der Familiensprecherin der Freiheitlichen Fraktion im Parlament inne. Übernommen habe ich dieses von Anneliese Kitzmüller, die nun als dritte Präsidentin des österreichischen Nationalrats fungiert. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und werde mich meiner neuen Aufgabe mit vollem Engagement und Herzen widmen. Zudem bin ich auch Mitglied in den Ausschüssen für Familie und Jugend, Gleichbehandlung, Petitionen und Bürgerinitiativen sowie dem Volksanwaltschaftsausschuss.

Familien sind Fundament unserer Gesellschaft

Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Ich will daher dafür Sorge tragen, dass ihre Leistungen finanziell und ideell Anerkennung finden. Erster Schritt in diese Richtung ist der „Familienbonus Plus“, eine jährliche Reduktion der Lohnsteuer um bis zu 1.500 Euro pro Kind. Mit der europarechtskonformen Indexierung der Familienbeihilfe, eine Anpassung an die Lebenshaltungskosten im jeweiligen EU-Staat, konnte die FPÖ ebenfalls einen Meilenstein legen. Seit Jahren habe ich mich für diese Indexierung eingesetzt, jetzt können so zirka 114 Millionen Euro im Jahr eingespart werden, die für österreichische Kinder und Familien verwendet werden sollen. Ein großer Erfolg für die Freiheitliche Familienpolitik! Die Gesetzesänderung soll noch vor dem Sommer im Parlament beschlossen werden und mit 1. Jänner 2019 in Kraft treten.

„Aner hat immer des Bummerl“

Das traditionelle Preisschnapsen in Freyenstein in Neustadtl an der Donau im Gasthaus Ziseritsch wurde von Gemeinderat Manfred Pöggsteiner und Gastwirt Peter Ziseritsch  wieder bestens organisiert. Über 70 begeisterte Schnapser kamen in gemütlicher Runde zusammen und spielten um die vordersten Plätze. Nach zahlreichen spannenden Runden standen die Sieger fest:
Martin Reiterer konnte den 1. und auch den 2. Platz erobern. Der 3. Platz ging an Johann Fuchsluger, Platz 4 an Karl Grufeneder. Hans Kamleitner freute sich über den 5. Platz. Platz 6 bis 8 erkämpften sich Jürgen Lueger, Karl Fasching und Gitti Pitzl. 

Beim „Jausenkorbschätzen“ lag Johann Kamleitner mit 13,37 Kilo richtig und durfte die Jause als Preis mitnehmen. Nationalrätin Edith Mühlberghuber, Landtagsabgeordneter Martin Huber und Gemeinderat Manfred Pöggsteiner gratulierten den Siegern und überreichten die tollen Preise.

Französische Stars über #MeToo

In einem Brief an die Zeitung „Le Monde“ fordert die französische Schauspielerin Catherine Deneuve ein Ende der „Denunziationskampagne“ gegen Männer. 100 prominente Französinnen haben unterschrieben. Die Frauen warnen vor einem „Klima einer totalitären Gesellschaft“, das die #Metoo-Kampagne erzeugt habe. Diese diene den „Feinden sexueller Freiheit, religiösen Extremisten und den schlimmsten Reaktionären“.

Ich habe erleichtert aufgeatmet, als ich von dieser „Gegenbewegung“ gelesen habe. Ich finde es toll, dass es mutige Frauen gibt, die die Courage haben, öffentlich zu sagen, was sie denken – auch, oder gerade vor allem, wenn sie sich mit ihrer Meinung  gegen den Mainstream stellen.

Als ich vor rund zwei Monaten meinen Kommentar zum Thema sexuelle Belästigung online stellte, erntete ich neben zahlreichen positiven Reaktionen auch einen regelrechten „Shitstorm“, medial schlug mein Statement hohe Wellen. Nun, ich vertrete nach wie vor den Standpunkt: Wo sexuelle Belästigung anfängt und aufhört, dass entscheidet die Frau. Wem etwas unangenehm oder zuwider ist, der muss es sofort sagen. Sich nach 30 Jahren über einen Griff aufs Knie zu beschweren, ist zu spät. Ich freue mich, diesbezüglich nun auch in prominenten Reihen „Unterstützung“ gefunden zu haben und gratuliere den starken Frauen aus Frankreich.

https://www.welt.de/debatte/article172370654/Danke-Catherine-Deneuve-fuer-den-MeToo-Brief.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web

Einen Christbaum für die Soldaten

Unterwegs in vorweihnachtlicher Mission: Am Freitag besuchten unser Spitzenkandidat Udo Landbauer, Bezirksspitzenkandidat Alexander Schnabel und ich „unsere“ Soldaten der Ostarrichi-Kaserne an der österreichisch-ungarischen Grenze. Am Zugsgefechtsstand im burgenländischen Schachendorf überreichten wir einen Weihnachtsbaum, Kletzenbrot und Zwetschgenschnaps aus dem Mostviertel, um ein Stückchen „dahoam“ zu bescheren.
Mit einer abenteuerlichen Pinzgauer-Fahrt ging es anschließend zu den eingesetzten Soldaten im Gefechtsstreifen, wo wir einen umfangreichen Überblick über die Tätigkeiten des dort stationierten Zuges vermittelt bekamen und sogar einen Blick durch das Wärmebildgerät werfen durften. Wir danken den zahlreichen Soldaten, die auch während der Weihnachtsfeiertage für Sicherheit an unseren Grenzen sorgen, wünschen ihnen einen ruhigen Dienst und danach erholsame Tage im Kreise ihrer Familien.

Tradition und Brauchtum bei mir dahoam! :)

Der Advent ist für mich jedes Jahr eine ganz besondere Zeit. Ich besinne mich wieder bewusst meiner Wurzeln, unserer Bräuche. Dieses zweite Adventwochenende war wieder ein sehr feierliches. Den Feiertag durfte ich im Kreise meiner Familie verbringen und den 2. Adventsonntag in unserer „Stub´n“ bereits ein bisschen „vorzelebrieren“. 

Am Samstag besuchte ich in Begleitung unseres Bezirksspitzenkandidaten Alexander Schnabel die gemeinsame Weihnachtsfeier der Bezirkspartei Amstetten und des Freiheitlichen Seniorenrings, wo wir im Ybbstalhof in geselliger Runde um Obfrau Margit Pazelt einen fröhlichen Abend verbrachten.

Am Sonntag stand mit der Stadtparteigruppe der Adventmarkt auf Schloss Rothschild in Waidhofen/Y. am Programm. Hier ließ ich mich von Glühmost, Raclettebrot, dem Duft von gerösteten Mandeln und besinnlicher Weihnachtsmusik vor herrlicher Kulisse verzaubern. Kurz um: Mein zweites Advent-Wochenende bescherte mir so manch gemütliche Stunde, in der man Tradition und Brauchtum noch so richtig genießen kann.

 

 

 

 

Ein ,Nein´ ist ein ,Nein´

Ich habe mich bei dem Thema „Sexuelle Belästigung“ lange Zeit zurückgehalten, da diesbezüglich die Wogen vor allem in sozialen Netzwerken extrem hochgegangen sind und überdies sehr polarisiert wurde. Nun möchte ich aber dennoch Stellung beziehen.

Meiner Meinung nach entscheidet die Frau, wo sexuelle Belästigung für sie beginnt und wo sie aufhört. Sich nach 30 Jahren über einen Übergriff zu beschweren, ist zu spät. Ich möchte hier der Schauspielerin Nina Proll beipflichten, die in einem Interview sagte: „Ein Griff aufs Knie vor 20 Jahren wird gleichgesetzt mit schweren, langfristigen Übergriffen. Damit tun Frauen sich keinen Gefallen, denn irgendwann kommt der Punkt, wo das inflationär wird und es eben niemand mehr ernst nimmt.“

Ich denke, dass diese momentane #MeToo-Hysterie auch als Ablenkungsmanöver genutzt wird, um über die eigentlichen Probleme in unserem Land, wie zum Beispiel die zunehmenden Vergewaltigungen durch Asylwerber, hinwegzutäuschen.

Auch Ex-ÖVP-Frauenministerin Maria Rauch-Kallat sprach jetzt erstmalig darüber, als junge Abgeordnete mehrmals einem „brustgrapschenden“ Parteikollegen zum Opfer gefallen zu sein. Erst beim dritten Mal habe sie den Grapscher gemaßregelt. Ich finde: Wenn einem etwas unangenehm ist, dann sollte man das sofort klar und deutlich sagen. Ein „Nein“ ist ein „Nein“, und das müssen wir Frauen klarstellen.

„Ein BISSchen Heimat“

Den „Tag des Apfels“ nahm die Initiative Freiheitlicher Frauen wieder landesweit zum Anlass, um die saftigen heimischen Vitaminbomben hochleben zu lassen. Unter dem Slogan „Ein BISSchen Heimat“  verteilten FP-Gemeinderätin Jennifer Köhler und ich  1.011 Äpfel aus der Region an die Bevölkerung. Landtagsabgeordneter Erich Königsberger und der kleine Ludwig unterstützten uns tatkräftig dabei.

 

DANKE!

Ich freue mich sehr, dass ihr mir zum dritten Mal vertraut und mich erneut zu eurer Abgeordneten gewählt habt. Besonders innigen Dank an alle, die mir ihr besonderes Vertrauen in Form einer Vorzugsstimme bei der Nationalratswahl geschenkt haben!
Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich auch ausdrücklich bei den Wahlhelfern, Unterstützern und jenen, die mich im Wahlkampf begleitet haben!

Eure Edith!