Studie „Arbeit von Männern und Frauen“ : Österreich hat viel Luft nach oben

Edith BlogAndere Länder, andere Sitten. Dies gilt auch in Sachen Gleichbehandlung der Frauen. Dieser Tage wurde die Studie „Die Arbeit von Männern und Frauen“ des Instituts für Familienforschung der Uni Wien veröffentlicht, in der auch die länderspezifischen Unterschiede zwischen Österreich, Schweden und Frankreich untersucht wurden.

Ergebnis; Österreich hat in den letzten Jahrzehnten „manches Manko aufgeholt“, ist allerdings von einer echten Gleichstellung und einer idealen Vereinbarkeit von Familie und Beruf  noch weit entfernt.

So belegt Österreich aufgrund einer 23% Lohnschere zwischen Mann und Frau  EU-weit den vorletzten Platz! 48 Prozent der Frauen arbeiten Teilzeit, und in manchen Gegenden Österreichs haben es nicht nur Alleinerziehende, sondern auch doppelerwerbstätige Eltern schwer, ihre Termine zu koordinieren, weil zuwenig Kinderbetreuungseinrichtungen bestehen oder die Öffnungszeiten nicht ausreichend sind.

Interessante Fakten dazu  in diesem „Die Presse“ Artikel

Meine Meinung:
Ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern im Arbeitsleben sichert eine gedeihliche Zukunft.  Das bedeutet gleiche Rechte und gleiche Pflichten. Wir brauchen also keine Quoten ua. bereits wieder in sich diskriminierende Regeln, sondern einfach echte Chancengleichheit. Der Kampf um echte Gleichstellung ist also noch lange nicht vorbei.

Mostkrug für Hofer 

hofermuehlDie Keramikmalerei ist eine besondere Leidenschaft von Brigitte Kogler aus Haag. Politisch schätzt sie vor allem
unseren Bundespräsidentschaftskandidaten Ing. Norbert Hofer. Wieso nicht beides verbinden?

Aus Anlass der Wiederholung der Stichwahl bemalte sie für unseren Kandidaten einen Mostkrug und einen Teller und wünscht ihm auf diesem Wege viel Glück für den bevorstehenden Wahlkampf. Sehr gerne übergab ich heute Ing. Norbert Hofer  in seinem  NR-Präsidentenbüro die wunderschönen Geschenke!

 

Hurra, endlich Sommerferien!! – Aber wohin mit den Kindern?

2015-07-24 16.42.21Sommerzeit, Ferien, Urlaub, endlich Zeit für die Kinder – alles Eitel Wonne? Leider nein. Denn viele Familien werden durch die langen Schulferien und die mangelhaften Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen vor große Herausforderungen gestellt.

In Österreich haben die Schulen derzeit mehr als 14 Wochen geschlossen, davon alleine 9 ununterbrochene Wochen im Sommer. In dieser Zeit muss natürlich auch die Betreuung der Kinder sichergestellt werden. Kurse und Ferienangebote gibt es zwar in Hülle und Fülle, diese sind allerdings für weniger begüterte Familien, Alleinerziehende oder Familien mit mehreren Kindern kaum leistbar.

Noch gravierender ist die Lage bei Kleinkindern. Viele Kinderbetreuungseinrichtungen vor allem im ländlichen Bereich sind länger als 5 Wochen geschlossen, länger als der gesetzliche Urlaubsanspruch der Eltern. Dies führt in infrastrukturschwachen Regionen bereits zur Abwanderung von Familien, da eine adäquate Kinderbetreuung für Alleinerziehende oder doppelt Berufstätige nicht mehr möglich ist…

Meine  Meinung :
Alle Jahre pünktlich zu Ferienbeginn  das gleiche Lied: zu lange Ferien, zu wenig leistbare Betreuungsplätze. Die Leidtragenden sind immer die Kinder.
Die Politik ist hier gefordert, gell, Frau Familienminister Karmasin!

Politiker im Jagdrevier

DSC07416 DSC07410 DSC07407 DSC07398In den Niederösterreichischen Voralpen – in der Region Ybbstal – also im Herzen des Mostviertels:-) von 450m bis auf die Almen hinauf liegt das beeindruckende Jagdrevier Hohenlehen in Opponitz.  Auf Einladung von Michael Schmidkunz durften Klubobmann Gottfried Waldhäusl, GR Alexander Schnabel und ich uns dort umsehen. Auf die Pirsch gingen wir aber dann mit der Kamera 🙂

Studie: Österreicher wünschen sich mehr Kinder –  es bleibt aber beim Wunsch!

Die Geburtenbilanz fiel im Jahre 2015 mit plus 1470 zwar positiv aus, der Saldo könnte aber noch viel besser sein. Denn eigentlich ist der Kinderwunsch der Österreicher stärker als dessen tatsächliche Erfüllung.

Mit durchschnittlich 1,4 Kindern liegen Österreichs Familien im EU-Durchschnitt im letzten Drittel. Laut einer telefonischen Umfrage von Integral wünscht sich jeder Zweite mehr Kinder, im Idealfall zwei. Der Kinderwunsch ist besonders in der Altersspanne zwischen 18 und 29 am stärksten, verwirklicht wird er meistens trotzdem erst nach dem 30. Lebensjahr.

Der Grund liegt in den schlechten Rahmenbedingungen für Familien. Mütter bzw solche die es ev. werden wollen, fürchten um ihre zukünftige Karriere oder dass sie sich aufgrund steigender Lebenshaltungskosten, hoher Mieten und geringerem Teilzeiteinkommen ein Kind nicht leisten können. Außerdem sind sie mit unflexiblen und mangelhaften Kinderbetreuungsmöglichkeiten konfrontiert.

Die Politik ist hier gefordert und muss Familien in jeder Hinsicht mehr unterstützen, damit deren Kinderwunsch auch tatsächlich erfüllt wird. Familienbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld müssen erhöht bzw. an die Inflationsrate angepasst werden, Kinderbetreuungseinrichtungen müssen ausgebaut werden und ganzjährig geöffnet sein. Die Betriebe müssen flexible, familienfreundliche Arbeitsbedingungen kreieren, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf höchstmöglich erfüllt wird. Für ein allgemein mütterfreundlicheres Klima in der Gesellschaft müssen wir alle zusammen babyhelfen.
Die Kinder werden es uns mit einem Lachen danken.

Damenwahl

DSC07355Die Initiative Freiheitliche Frauen NÖ traf am Samstag in St. Pölten zur Landesgeneralversammlung zusammen und wählten den neuen Vorstand. Dabei wurde ich einstimmig für die nächsten 3 Jahre als  Landesobfrau bestätigt.

Als Stellvertreterin wurde wieder Christa Kratohwill (Baden) gewählt. Neu in der Funktion der Obfrau-Stellvertreterin ist Nicole Novak (Wr. Neustadt) und Gerda Busch (Gänserndorf).

Außerdem neu im Vorstand vertreten: Susi Widhalm als Schriftführerin und Petra Ebner als Stellvertreterin. Ulrike Strutzenberger bekleidet nach wie vor das Amt der Kassierin, ihre Stellvertreterin ist Jennifer Köhler.

Weitere Mitglieder im Vorstand sind Ingeborg Österreicher, Barbara Fasching, Andrea Kaiser, Bettina Harreither, Sylvia Schlaipfer und Aloisia Vanicek.

Es ist mir eine große Ehre und ein großer Vertrauensbeweis, neuerlich in dieser Position bestätigt zu werden und die Freiheitlichen Frauen in NÖ führend vertreten zu dürfen.

Die IFF stellt einen Gegenpol zu den linken Feministinnen und deren erbitterten Geschlechterkampf dar. Durch unseren politischen Anspruch unterscheiden wir uns auch sehr deutlich von jenen Frauenorganisationen, die sich auf Geselligkeitsveranstaltungen beschränken.

Wir stehen für „Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung“, „Chancengleichheit und Gleichberechtigung“, „Frauen haben ein Recht auf Sicherheit“, „Qualität statt Quote“, „Ende mit Gender“ und „Wir leben Heimat“!

 

 

Armutsfalle Teilzeit – Für Frauen auch eine gefährliche .

DSC_0767 (3)Fast jede zweite erwerbstätige Frau in Österreich arbeitet in einem Teilzeit-Arbeitsverhältnis. Laut Statistik Austria ist die Frauen-Teilzeitquote von 26 Prozent im Jahr 1994 auf 48,2 Prozent im 1. Quartal 2016 angestiegen. Zum Vergleich: Bei Männern stieg die Quote nur von 3 auf 11,6 Prozent.

Innerhalb der letzten 10 Jahren ist die Frauen-Erwerbsquote allgemein von 60 auf 67 Prozent gestiegen. Auch in einer glücklichen Partnerschaft wird es immer schwieriger, ohne Doppelbezüge die höheren Lebenshaltungskosten, die steigenden Mieten und die Kinderbetreuung finanziell zu bestreiten. Die rot-schwarze Bundesregierung hilft da nur wenig: Seit Jahren verweigert diese die automatische Valorisierung der Familienbeihilfe und des Kinderbetreuungsgeldes.

Kinder sind auch die Ursache, dass Frauen vorwiegend Teilzeit arbeiten. Die Teilzeitquote bei Frauen mit Kindern unter 15 Jahren beträgt sogar 67,3 Prozent (2014). Gründe dafür sind vor allem mangelnde Krippen-, Kindergarten- und Hortplätze bzw. geringe Öffnungszeiten dieser Einrichtungen.

Teilzeit kann durchaus positiv sein. Man kann sich mehr um die Kinder kümmern, sich privaten Hobbies widmen oder auch Weiterbildungsangebote in Anspruch nehmen. Sie birgt allerdings auch Nachteile: Teilzeitverhältnisse sind häufig mit geringeren Einkommen verbunden. Die Hauptursache, warum Frauen 2014 um 38,9 Prozent weniger als Männer verdienten. Gleichzeitig wird auch weniger in die Pensionsversicherung eingezahlt, was bedeutet, dass Frauen potentiell stärker von Altersarmut betroffen sind als Männer.

Dies belegen leider auch die aktuellsten Zahlen: Laut EU-SILC 2014 waren 22 Prozent der alleinlebenden Pensionistinnen, aber nur 12 Prozent der alleinlebenden Pensionisten armutsgefährdet. Das höchste Armutsrisiko haben mit 34 Prozent allerdings Alleinerzieherinnen. Ein untragbarer Zustand, der auch durch die neueste Familienrechts-Reform nicht beseitigt wird.

Lesen Sie dazu auch einen ORF Bericht und auf der Statistik Austria Seite

 

Hoher Besuch im Hohen Haus :-)

Im Zuge der 2-tägigen Plenartage durfte ich heute eineBesucher-Gruppe aus Traiskirchen im Parlament willkommen heißen. Susi Widhalm (IFF Bezirk Baden) organisierte diese Besichtigung meines Arbeitsplatzes Foto 9f🙂