Vollzeitmütter müssten 64.517,- Euro verdienen

Vollzeitmütter arbeiten durchschnittlich 87 Stunden pro Woche.
Köchin, Putzfrau, Krankenschwester, Lehrerin, Assistentin…usw., das sind die Berufe einer Mama. Und die Bezahlung dafür?
Ein Bussi und eine Umarmung von den Kleinen. Wenn es hoch kommt 😉

Wieviel müsste eine Mutter verdienen, wenn all ihre Tätigkeiten wie am normalen Arbeitsmarkt entlohnt würden?
Das Unternehmen Viking hat erheben lassen, wie das durchschnittliche Jahresgehalt einer Vollzeitmama aussähe. Sage und schreibe 64.517,- Euro Jahresgehalt!
Was die Studie noch herausfand:
Die meiste Arbeitszeit wird in Erziehungsarbeit investiert.
Auf Platz 2 folgt der Haushalt, 16 Stunden pro Woche putzen Österreichische Vollzeitmamas die Wohnung, waschen Wäsche und räumen auf.
13 Stunden lang stehen die Mütter am Herd.
Die Liebe einer Mutter ist nicht in Geld messbar. Aber die Berechnung gibt doch einen fassbaren Eindruck davon, was Mamas in Österreich tatsächlich leisten.

Einen Artikel darüber gibt es auf Woman.at

Frauentag: NÖN-Bericht zu Pressegespräch über Armut und Gewalt

Die NÖN berichtet in ihrer Ausgabe vom 15. 3. 2017 über ein Pressegespräch mit mir und Alexander Schnabl:

Armut ist weiblich“, konstatiert Mühlberghuber. Für die FPÖ-Politikerin ist klar: „Es braucht eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ Sie befürworte zwar die Wahlfreiheit der Frauen, am besten sei es aber, wenn eine Mutter zu Hause bei ihrem Kind bleibe. Da dies aber vielen Frauen nicht möglich sei, müsse vor allem im ländlichen Raum das Kinderbetreuungsangebot erweitert werden. Ein Problem ortet die FPÖ-Nationalratsabgeordnete darin, dass laut dem aktuellen Arbeitsprogramm der Bundesregierung zwar die Arbeitszeit flexibilisiert werden solle, das Kinderbetreuungsangebot dafür aber nicht ausreichend sei.

Um das Zuhausebleiben beim Kind für die Frauen attraktiver zu machen, kann sich Mühlberghuber auch ein „Müttergehalt“ bis zum Schuleintritt vorstellen.

Der Opponitzer FPÖ-Mandatar und freiheitliche Regionalreferent für das Mostviertel, Alexander Schnabel, ging danach auf das Thema „Gewalt gegen Frauen“ ein. „Am häufigsten erleben Frauen Gewalt in der eigenen Familie“, so Schnabel. „90 Prozent der Gewalttaten finden im eigenen familiären und sozialen Umfeld statt.“

Man sei deshalb froh, dass es Einrichtungen wie die Frauenhäuser gebe, so Mühlberghuber. Sie distanzierte sich dabei ganz klar von früheren Aussagen ihrer Amstettner Parteikollegin Brigitte Kashofer, die einst Frauenhäuser als „Ehezerstörer“ ins Visier genommen hatte. „Jede Frau, die Schutz und Hilfe sucht, soll diese auch bekommen“, so Mühlberghuber. „Die Frauenhäuser leisten da hervorragende Arbeit.“ Die FPÖ-Mandatarin stellte aber klar, dass man jede Form der Gewalt ablehne – ob körperliche, sexuelle oder psychische, ob gegen Frauen, Kinder oder Männer.

FPÖ-Mann Schnabel hob beim Pressegespräch das Angebot der Frauenberatung Mostviertel hervor. Diese leiste an den Standorten Amstetten und Scheibbs mit einer kostenlosen Frauen- und Mädchenberatung, einer Familien- und Paarberatung, einer Elternberatung, aber auch mit einer rechtlichen Beratung am Bezirksgericht sowie einer Extremismusberatung einen wichtigen Beitrag. Deshalb habe er im Opponitzer Gemeinderat auch einer Subvention für diese Einrichtung zugestimmt.

Alleinerziehende in Geldnot: Frauen-Demo für ein besseres Unterhaltsrecht

Steigende Lebenshaltungskosten, Rekordarbeitslosigkeit, hohes Stress- und Burn-Out-Risiko und eine immens schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Alleinerziehende, zu 93 % Frauen, haben es nicht leicht in Österreich. 42 % sind armutsgefährdet, 15 % sogar Mindestsicherungsbezieher.

Dies hat auch Auswirkungen auf die Kinder, die mehr als doppelt so oft von Armut betroffen sind als Kinder aus Zweielternfamilien und naturgemäß vor allem bei Bildung und Gesundheit Defizite aufweisen können.

Maria Stern, die Obfrau des Forums Kindesunterhalt, organisierte aus Anlass des Internationalen Frauentages eine Demonstration vor dem Wiener Parlament, bei der sich zahlreiche Unterstützer, teilweise auch mit ihren Kleinkindern und Babies versammelten, um vor allem auf Mängel im geltenden Unterhaltsrecht aufmerksam zu machen.

Eine zentrale Forderung ist die Abschaffung der §§ 16 und 19 Unterhaltsvorschussgesetz, aufgrund derer Alleinerziehende durch Unterhaltsherabsetzungs-Anträge (die zu einer langwierigen Innehaltung des finanziellen Anspruchs führen) oft vor dem finanziellen Ruin stehen. Kritisiert wird auch die Beschränkung des Unterhaltsvorschusses auf Minderjährige. Über 18jährige Schüler und Studenten haben keinen Anspruch auf einen Unterhaltsvorschuss, Unterhaltsvorschuss wird auch dann nicht gewährt, wenn kein vollstreckbarer Unterhaltstitel gegen den Unterhaltsverpflichteten vorliegt. Trotzdem steigen die Unterhaltsvorschüsse jährlich. Im Jahr 2015 bezogen 46019 Kinder einen Gesamtbetrag von über 113 Millionen Euro. Die Rückzahlung betrug rund 68 Millionen Euro.

Dessen ungeachtet erhalten 54 % der Kinder zu wenig und 18 % der Kinder gar keine Alimente oder Unterhaltsvorschüsse. Maria Stern fordert daher eine Reform des Unterhaltsrechts. Jedes Kind soll eine Unterhaltssicherung in Höhe der altersgemäßen Regelbedarfssätze erhalten, die jährlich an die Inflationsrate angepasst werden sollten. Die Auszahlung soll nicht mit der Volljährigkeit enden, sondern sich nach der Familienbeihilfe-Dauer richten. Was von den Unterhaltspflichtigen nicht geleistet werden kann, soll vom Staat als Investition in die Zukunft aufgestockt werden.

Ein unkompliziertes, faires Modell, das armutsgefährdeten Familien hilft und schnell im Parlament umgesetzt werden könnte. Im neuen Regierungsprogramm steht davon leider nichts. Der Slogan der Demonstranten „Die Geduld der Alleinerziehenden ist die Macht der Gesetzgeber“ ist nicht unbegründet. Und trifft auch auf viele andere Gesetzesmaterien zu.

Bleib Aktiv – 50 Plus


Ob zum Thema Wohlfühlen, Reisen, Kultur, Freizeit, Genuss, Wohnen oder Vorsorge  – auf der großen Seniorenmesse „Bleib Aktiv“  im VAZ St. Pölten präsentierten sich wieder zahlreiche Aussteller mit ihren Produkten.

Gerne half ich dem NÖ Seniorenring an seinem Messe-Stand durch Gespräche mit Interessenten . Auch FPNÖ Klubobmann Gottfried Waldhäusl, Seniorensprecher LAbg. Erich Königsberger, LAbg. Udo Landbauer kamen zu Besuch, um den Obmann des Seniorenrings Beno Sulzberger und sein Team bei der Kundenwerbung zu unterstützen.

12 Stunden Arbeitszeit – wer kümmert sich dann um die Kinder ?

 „Die Bundesregierung arbeitet gemeinsam mit den Sozialpartnern an der Lösung der Frage der Arbeitszeitflexibilisierung unter Berücksichtigung der Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber“ – So amikal klingt es im aktuellen Arbeitsprogramm „Für Österreich“, das uns die Bundesregierung vor ein paar Wochen vorgelegt hat. 12 Stunden Arbeit sollen ab Inkrafttreten der entsprechenden Gesetze (leichter) möglich sein. Das mag für einige Berufsgruppen auch durchaus positiv sein, an die Familien und vor allem an die vorwiegend kindererziehenden Frauen hat man dabei aber überhaupt nicht gedacht.

Denn wo bringt die Mutter während dieser Zeit die Kinder unter ? Die Statistik Austria hat für das Berichtsjahr 2014/2015 ermittelt, dass von insgesamt 9058 Kindertagesheimen (= Krippen, Kindergärten, Horte und altersgemischte Betreuungseinrichtungen) gerade einmal 5,46 Prozent länger als 12 Stunden geöffnet haben. Der Großteil davon befindet sich in Wien, wo 54,56 % diese Leistungskapazität erreichen. Wien ausgenommen haben nur 1,94 % (!!!) der Kindertagesheime länger als 12 Stunden geöffnet, in Burgenland gar keines, in Niederösterreich 1,09 %. Ähnliche Probleme ergeben sich bei volksschulpflichtigen Kindern, da derzeit nur 23 % der Schulen ganztägig geöffnet sind.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird für Mütter durch die Arbeitszeitflexibilisierung noch schwieriger. Und natürlich auch die Karrierechancen, die aufgrund des (scheinbar) geringeren Einsatzes schwinden. Eine Liberalisierung ist also nur dann sinnvoll, wenn endlich flächendeckend in Österreich Kinderbetreuungseinrichtungen mit ausreichenden Öffnungszeiten vorhanden sind. Ansonsten bleiben vor allem die Frauen auf der Strecke, die sich nicht nur mehr abhetzen müssen, sondern aufgrund der weiter zunehmenden Teilzeitquoten mit Lohn- und Pensionseinbußen zu kämpfen haben.

 

Ein Artikel in „Der Standard“ zum Thema

Oma als Babysitter – nur mehr mit 35-Stunden Ausbildung

Keine leichte Zeit für Familiengründungen: Familienbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld werden weiterhin nicht an die Inflationsrate angepasst, Mieten, Gebühren und Lebenshaltungskosten steigen. Bei vielen Familien müssen beide Elternteile arbeiten, um finanziell über die Runden zu kommen und werden obendrein mit nicht ausreichenden Öffnungszeiten öffentlicher Kinderbetreuungseinrichtungen konfrontiert.

Als Draufgabe wird jetzt noch die steuerliche Absetzbarkeit privater Kinderbetreuungskosten eingeschränkt. Seit 2009 können diese bis zu einem Betrag von 2300 Euro in der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. 2015 nutzten 166.000 Menschen diese Möglichkeit, insgesamt wurden dabei 73 Millionen Euro steuerlich abgesetzt.

Ab 2017 allerdings gelten verschärfte Qualifikationskriterien für die Geltendmachung privater Kinderbetreuungskosten. Die Betreuungsperson muss das 18. Lebensjahr vollendet haben und eine Ausbildung zur Kinderbetreuung und Kindererziehung im Mindestausmaß von 35 Stunden nachweisen. Das gilt auch für Großmütter wenn sie das Enkelkind betreuen. Dies entspricht der pädagogischen Qualifizierung von Tagesmüttern. Die Ausbildung kann ausschließlich bei Organisationen absolviert werden, die auf der Website des Familienministeriums veröffentlicht sind.

Der 35 Stunden-Nachweis gilt auch für Au-Pair-Kräfte, die Erfahrung durch einen früheren Aufenthalt reicht nicht aus. Einzige Erleichterung: Eine vollständige steuerliche Absetzbarkeit ist möglich, wenn die Au-Pair-Kraft die Ausbildung innerhalb der ersten zwei Monate absolviert hat.

Fazit: Eine weitere zusätzliche Belastung für die Familien, die ohnehin schon mit der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Kindererziehung zu kämpfen haben. Die Geburtenrate wird derartige Richtlinien garantiert nicht heben.

Hier ein Artikel zum Thema im “Kurier”

Hobby -und Profischnapser versuchten ihr Glück

Zum traditionellen Preisschnapsen lud am Samstag 4. Februar die FPÖ Neustadtl, órganisiert von FP-Ortsobmann Manfred Pöggsteiner und der Wirt Peter Zischeritsch, ins Gasthaus Zischeritsch nach Freyenstein ein.
Der diesjährige Sieger, Karl Grufeneder konnte sich über 400 Euro Preisgeld freuen. Anni Riegler machte den zweiten Preis und ging mit 250 Euro in der Tasche nach Hause. Matzinger Leo erkämpfte sich den 3. Preis mit 150 Euro und der 4. Preis ging an Leitner Gerhard mit 100 Euro. Beim Jausenkorbschätzen lag Frau Hagler mit 12,94 Kilo richtig, sie durfte die Jause als Preis gleich mitnehmen .

Österreich: In 117.000 Haushalten ist Frost angesagt

Es wird kalt und immer kälter. Ein Lied von STS, das auch auf die Verhältnisse in Österreich zutrifft. Laut Statistik Austria können sich 117.000 Haushalte das Heizen kaum leisten. Sie müssen 23 Prozent ihres Geldes dafür aufbringen, viermal so viel wie der Durchschnitt. Durch die steigenden Ölpreise dürfte sich das Problem noch verstärken.

Neben den 117.000 akut „energiearmen“ Haushalten gelten insgesamt 576.000 Private als armutsgefährdet  und müssen im Schnitt 12,5 Prozent ihres Einkommens für Heizung und Strom ausgeben.

Dies sind alles Zustände, die unter einer Führung eines sozialdemokratischen Bundeskanzlers stattfinden. So kann es nicht weitergehen. Wir von der FPÖ fordern daher nicht nur eine Erhöhung regionaler Heizkostenschüsse, sondern die Einführung eines Mindestlohnes und die Anpassung diverser Transferleistungen (wie Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Pflegegeld,…) an die Inflationsrate.