20 Cent mehr Beihilfe: Karmasins „familienfreundlichstes Land Europas“…

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Wütender Protest gegen Karmasin-Farce. (Faksimile „HEUTE“)

„Ab 1. Jänner wird die Familienbeihilfe wieder erhöht!“, jubelte Familienministerin Sophie Karmasin  vor wenigen Tagen auf Facebook zusammen mit einem strahlenden Smiley.
Da die Erhöhung der Geldleistung um 1,9 Prozent allerdings de facto lediglich rund 2 Euro mehr pro Monat (wenn man die Inflation von 1,7% mitrechnet, sogar nur 20 Cent mehr (!!)) bedeutet, erntete sie zu Recht einen Sturm der Entrüstung im Internet.

Einen Artikel dazu finden Sie hier
Schon im Juni dieses Jahres ließ Karmasin in einem Interview mit „Österreich“ (14. Juni 2015) aufhorchen: „Wenn man sich ein neues Auto oder ein Handy oder sonst etwas kauft, gibt man auch Geld aus. Wenn es um die Familie geht und man dafür Geld investieren soll, dann wird schnell der Ruf nach dem Staat laut. Das kann es auch nicht sein“

Liebe Frau Minister, Sie haben Grund zum Jubeln? Ich finde, schlimmer kann´s gar nicht mehr werden: Mit 2 Euro (de facto 20 Cent) wollen Sie Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas machen!? Und Sie vergleichen allen Ernstes die Anschaffung eines Autos mit der Investition für die Familie?! Entlarvender konnten Sie den generellen Stellenwert der Familie in Ihren Augen für mich gar nicht darstellen…

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