Von Quotenfrauen und zwangsbeglückten Vätern

Zeitgerecht zum Internationalen Frauentag am 8. März kommt von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek der nächste große Aufschrei nach einer gesetzlichen Frauenquote und verpflichtenden Papamonaten. Ich habe den Eindruck, sie will mit dieser ideologischen Debatte wieder einmal gezielt von einer weit vordringlicheren Forderung, dem Recht der Kinder auf die gemeinsame Obsorge beider Elternteile, ablenken.

Eine gesetzliche Frauenquote lehne ich entschieden ab, sei es im öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft. Frauen werden als unfähig dargestellt, indem man ihnen unterstellt, solche Positionen nur mit gesetzlichen Maßnahmen erreichen zu können. Was wir aber brauchen, sind mutige, engagierte Frauen, die sich durch Qualität und nicht mit Quote durchsetzen und ein gerechtes Einkommen, unabhängig vom Geschlecht.

Ebenso  sind verpflichtende Papamonate abzulehnen. Familien müssen selber entscheiden können wer beim Kind zu Hause bleibt. Die Wahlfreiheit der Eltern bei der Kinderbetreuung muss erhalten bleiben.

Frau Heinisch-Hosek wäre besser beraten, würde sie sich endlich über die gesetzliche „gemeinsame Obsorge“ Gedanken machen anstatt diese zu blockieren. Denn auch nach einer Scheidung oder Trennung  besteht weiterhin Elternverantwortung  gegenüber den Kindern. Das Bedürfnis des Kindes nach engem, gutem Kontakt zu beiden Eltern muss geachtet werden. Ein Weg dazu ist es die gemeinsame Obsorge gesetzlich zur Regel zu machen.

Zum Link à orf.at

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