Bedarfsermittlung vor Investition!

Um die gezielte Förderung von Kindern insbesondere berufstätiger Eltern und Alleinerzieherfamilien nachhaltig und effektiv zu gewährleisten, ist es notwendig ganztägige Schulformen bedarfsgerecht und qualitätsvoll auszubauen. Damit wird auch für die betroffenen Erziehungsberechtigten die Vereinbarkeit von Kind und Beruf unterstützt. Die Erziehungsberechtigten wünschen sich für ihre Kinder qualitätsvolle und kindgerechte Angebote bei der Tagesbetreuung.

Um dies sicherzustellen hat die FPÖ der „Artikel-15a-Vereinbarung“ über den weiteren Ausbau ganztägiger Schulformen zugestimmt. Damit werden ab 2014 jährlich 160 Millionen Euro (statt bisher 80 Millionen) in den Ausbau der schulischen Tagesbetreuung investiert und es sollen bis 2019 insgesamt rund 200.000 ganztägige Schulplätze geschaffen werden.

Natürlich stellt sich die Frage ob es einen so hohen Bedarf tatsächlich gibt. Daher muss Voraussetzung sein, dass bevor ein Schulerhalter großzügige Investitionen tätigt erst der tatsächliche Bedarf ermittelt wird. Nicht so, wie schon in manchen Gemeinden geschehen, erst wurde einmal gebaut und dann kam zwecks Mangel an Interessenten eine schulische Tagesbetreuung jahrelang nicht zustande .

Im Vordergrund muss aber immer die Wahlfreiheit stehen. Die Ganztagsschule darf nicht zur verpflichtenden Institution werden. Eltern die ihre Kinder am Nachmittag selbst betreuen gehört unsere größte Wertschätzung, denn genau diese Eltern leisten einen großen Dienst an der Gesellschaft und der Staat erspart sich sehr, sehr viel Geld durch sie!

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