Bundesheer wird sprachlich wieder normal :)

Auf Einladung des Jägerbataillons 12 hin durfte ich der feierlichen Angelobung von 270 Rekruten, darunter auch zwei Frauen, in St. Leonhard am Walde beiwohnen. Dabei fiel mir natürlich der jüngste Erlass unseres Verteidigungsministers Mario Kunasek ein, mit dem das berühmt-berüchtigte Binnen-I wegkommt.

„Feministische Sprachvorgaben zerstören die gewachsene Struktur unserer Muttersprache bis hin zur Unlesbarkeit und Unverständlichkeit“, so erklärte Kunasek kürzlich sein „,Aus´ für sämtliche Formulierungen beim Bundesheer, die den Sprachfluss unnötig beeinträchtigen“.

Ich finde die Entscheidung von Mario Kunasek äußerst begrüßenswert. Durch die Abschaffung des Binnen-I kehrt endlich wieder sprachliche Normalität beim Bundesheer ein!

Den Feministinnen mit linkem Zeitgeist, die sich gleich darüber empörten, sei gesagt: Eine geschlechtergerechte Sprache darf sich nicht negativ auf die Praxistauglichkeit auswirken, besonders beim Bundesheer, wo man sich klarerweise kurz und bündig artikulieren muss.

20 Jahre, nachdem die erste Frau beim Bundesheer eingerückt ist, dienen aktuell nur rund 600 Frauen in den verschiedenen Waffengattungen. Das Binnen-I hat daran nichts geändert und es hat keiner Soldatin bei der Ausübung ihres Dienstes geholfen…

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