Darf ich dich berühren?

Po-Grabscher-Gesetz?Starke Frauen haben andere Themen!

Po-Grabscher-Gesetz? Starke Frauen haben andere Themen!

Der Plan der Regierung, das Sexualstrafrecht zu verschärfen, birgt Abgrenzungsschwierigkeiten: Sie beginnen schon bei der Definition: Was bedeutet „Pograpschen“ und was nicht? Jedenfalls sollen bestimmte Berührungen künftig strafbar sein können.

Heftige Diskussion sind die Folge. Abgesehen von der Frage, wo denn der Staat die Grenze für zwischenmenschliche Annäherung ziehen soll, sehen Skeptiker auch die Schwierigkeit der Beweislast.

Und der linken Emanzenschaft ist das alles sowieso noch zu wenig. Sie sehen die Anliegen der Frauen etwa im ORF im Hintertreffen. Ein offener Brief des Frauenringes spricht für mich in dieser neuen Diskussion Bände (Den Link zum Nachlesen finden Sie unten).

Meine Meinung zu diesem Thema:

Binnen-I, Frauenquote, Töchter-Hymne und jetzt das Pograpscher-Gesetz …. das sind Themen, die nur für linke Feministinnen und  Möchtegern Familien-Hüterinnen welche sind.
Starken, selbstbewussten Frauen geht diese linke Opfernummer und die damit verbundenen Überregulierungswut am … – ja genau – am Po vorbei.
Sie wissen sich selbst Wertschätzung und Respekt zu verschaffen und können gut unterscheiden, was für sie an Berührung wo in Ordnung ist und was nicht.

Soll in Zukunft das freundschaftliche Bussi zur Begrüßung auch strafbar sein?
Was ist mit der freundschaftlichen Umarmung?
Kein Strafgesetz kann das menschliche Zusammenleben bis ins Letzte hinein regeln – und wollen wir eine Gesellschaft, wo ständig jemand aus zwischenmenschlichen Nichtigkeiten vor den Kadi gezerrt wird?

Während sich die „EinInnen“ z.B, noch um ihr Pograpscher-Gesetz kümmern, beschäftigen sich andere, konkret gerade der Verfassungsgerichtshof, mit etwas wirklich Wichtigem:

Einem Antrag auf Aufhebung des „Doppelresidenz-Verbots.“

Das Modell Doppelresidenz bedeutet kurz gefasst, dass Trennungskinder zu gleichen Teilen bei beiden Eltern leben. In Österreich ist diese Option gesetzlich nicht möglich, selbst wenn beide Elternteile das wollen!

Es ist an der Zeit, dass auch in Österreich das kindergerechte Modell der Doppelresidenz gesetzlich verankert wird.  Dafür setzen sich starke Frauen ein!

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Zum Nachlesen:
Der offene Brief des Frauenringes 

 

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