Die moderne „Nanny“

 

Für Sie gefunden: Birgit Kelle über die Wertschätzung der Mütter …

Familienmanagerin als Beruf

„In dem Magazin der ZEIT ist ein Bericht erschienen über Familienmanagerinnen, das neue Wort für Nannys, die bei reichen Familien Haushalt und die Kinder als Fulltimejob erledigen, da beide Eltern Karriere machen und keine Zeit haben. Interessant: Die vorgestellten Damen verdienen nach eigenen Aussagen „600 Euro mehr als im Beruf der Erzieherin“, die eine gibt sogar an, doppelt so viel zu verdienen. Es ist ein stressiger Job, aber bezahlt. Komisch nur: Wenn ich als Mutter von vier Kindern zu Hause bin und genau das gleiche mache, ist es nichts wert und so mancher wirft einem auch noch vor, man sei zu faul, sich im „echten Leben“ einzubringen. Zwei Perspektiven auf ein und dieselbe Tätigkeit. Dies findet sich übrigens überall in Veröffentlichungen zum Thema Erziehung von Kindern: So lange es sich um fremde Kinder handelt ist es eine wertvolle, gesellschaftlich relevante, bildungsfördernde und nicht zuletzt bezahlte Arbeit. Handelt es sich dabei um die eigenen Kinder, ist es nichts wert, jederzeit und durch Jedermann ersetzbar, ein Bildungsrisiko für die eigenen Kinder und natürlich nicht entlohnt“, meint Birgit Kelle.

Hier der Link zum Artikel: http://www.zeit.de/2011/49/C-Familienmanagerinnen

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