Ein ,Nein´ ist ein ,Nein´

Ich habe mich bei dem Thema „Sexuelle Belästigung“ lange Zeit zurückgehalten, da diesbezüglich die Wogen vor allem in sozialen Netzwerken extrem hochgegangen sind und überdies sehr polarisiert wurde. Nun möchte ich aber dennoch Stellung beziehen.

Meiner Meinung nach entscheidet die Frau, wo sexuelle Belästigung für sie beginnt und wo sie aufhört. Sich nach 30 Jahren über einen Übergriff zu beschweren, ist zu spät. Ich möchte hier der Schauspielerin Nina Proll beipflichten, die in einem Interview sagte: „Ein Griff aufs Knie vor 20 Jahren wird gleichgesetzt mit schweren, langfristigen Übergriffen. Damit tun Frauen sich keinen Gefallen, denn irgendwann kommt der Punkt, wo das inflationär wird und es eben niemand mehr ernst nimmt.“

Ich denke, dass diese momentane #MeToo-Hysterie auch als Ablenkungsmanöver genutzt wird, um über die eigentlichen Probleme in unserem Land, wie zum Beispiel die zunehmenden Vergewaltigungen durch Asylwerber, hinwegzutäuschen.

Auch Ex-ÖVP-Frauenministerin Maria Rauch-Kallat sprach jetzt erstmalig darüber, als junge Abgeordnete mehrmals einem „brustgrapschenden“ Parteikollegen zum Opfer gefallen zu sein. Erst beim dritten Mal habe sie den Grapscher gemaßregelt. Ich finde: Wenn einem etwas unangenehm ist, dann sollte man das sofort klar und deutlich sagen. Ein „Nein“ ist ein „Nein“, und das müssen wir Frauen klarstellen.

Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.