„Fall Oliver“ zeigt: Gemeinsame Obsorge muss endlich umgesetzt werden!

Das dänische Gericht hat jüngst eine Entscheidung um den fünfjährigen Oliver getroffen, welcher seit rund zwei Jahren ein Spielball eines Sorgerechtstreits zwischen einer Grazer Mutter und einem dänischen Vater geworden ist. Das Gericht lehnte den Antrag der Mutter ab, den Buben nach Österreich zurückzubringen. Zuvor wurde in diversen Medien breit berichtet, der Vater hätte Oliver entführt und nach Dänemark verschleppt. Das dänische Gericht sah dies anders und betonte, dass die Mutter den Sohn entführt hätte. Die Mutter hätte zwar anfangs das alleinige Sorgerecht gehabt, doch das dänische Gericht übertrug dieses Recht einen Monat nach der Entführung des Kindes, dem Vater. Gegen das Urteil wurde von der Anwältin der Mutter Berufung eingelegt, auch in Österreich gibt es Gerichtsverfahren. Die Entscheidungen dürften auf allen Instanzen ausgefochten werden, was Jahre dauern kann und hohe Kosten verursacht.

Es gibt zahlreiche Streitfälle um die Obsorge, wobei die Kinder die großen Verlierer sind, während vor allem die Advokaten als Gewinner genannt werden können. Würde in Österreich automatisch die gemeinsame Obsorge gelten, bei welcher beide Elternteile sowohl Rechte als auch Pflichten haben, hätten sich Fälle, wie jener des fünfjährigen Oliver, vermeiden lassen.

Warum steht vor allem die SPÖ noch immer zum Schaden der Kinder auf der Bremse???

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