Familien fördern, dann steigt auch die Geburtenrate !

2013-10-25 Edith neu 002Erstmals seit 2011 ist die Geburtenbilanz in Österreich wieder positiv. 2014 kamen 81.722 Kinder zur Welt, um 3 Prozent mehr als 2013. Niederösterreich liegt zwar unter dem Bundesdurchschnitt, aber auch hier wurden um 2,3 Prozent mehr Kinder geboren als 2013, insgesamt 14.296 Neuankömmlinge.

Das freut mich, aber man darf nicht übersehen, dass immer mehr Paare aufgrund steigender Lebenserhaltungskosten und geringer finanzieller Förderung sich ein Kind nicht mehr leisten können.

Und die, die sich für ein Kind entschieden haben, sind mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Laut einer aktuellen Umfrage werden 14 Prozent von ihren Familien unterstützt, sieben Prozent müssen einen Kredit aufnehmen, und vier Prozent müssen sich sogar Geld von Familie oder Freunden ausborgen, um über die Runden zu kommen. In dem angeblich so reichen Österreich müssen Kinder für jeden leistbar sein!

Die rot-schwarzen Bundesregierung muss daher ein Familien-Maßnahmenpaket schnüren! Es brennt nämlich der Hut. Bei der Steuerreform wurden die Familien bereits „übergangen“, d.h. nur mit ca. 100.000 Euro entlastet werden. Durch die Nichtanpassung der Familienbeihilfe an die Inflationsrate ist in den letzten 10 Jahren ein Wertverlust von 30 Prozent entstanden. Und schon derzeit sind ca. 270.000 Kinder und Jugendliche in Österreich armutsgefährdet.

Ich schlage vor, dass bei uns – wie in vielen EU-Staaten praktiziert –  Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld und des Kinderabsetzbetrag an die Inflationsrate angepasst werden. Kinder sind der größte Reichtum eines Staates und natürlich auch der individuellen Familie, das muss uns etwas wert sein!

 

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