Familienministerium: 200.000 Euro zur Eigenbeweihräucherung Teil 1

Wie versucht man Mängel und Kritikpunkte aus der Öffentlichkeit zu verdrängen ? Am besten mit einer teuren Informationskampagne. Das dürfte zumindest die Absicht der Familienministerin Karmasin sein.

Insgesamt 200.000 Euro hat laut Pressekonferenz die erste (!) Welle der Werbekampagne zur Kinderbetreuungsgeldreform gekostet. Dazu gehören u.a. Videos, Printsujets, Großplakate, Freecards, Folder und eine 400 Quadratmeter (!) große Projektion auf die Ministeriumshauswand. Als winterlicher Eyecatcher für den Donaukanal.

Es wäre wohl zielführender gewesen, den PR-Sparstift anzusetzen und stattdessen Alleinerziehende finanziell besser zu unterstützen. Diese verlieren beim neuen Kinderbetreuugsgeld-Konto nämlich 2 Monate Anspruch und damit 700 Euro. Weiterhin kein Geld gibt es vom Familienministerium auch für die Inflationsanpassung. Seit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes wurde dieses um keinen Cent im Wert angepasst. Der 30 %-ige Wertverlust innerhalb der letzten 15 Jahren dürfte die Frau Dr. Karmasin anscheinend nicht stören, im Gegensatz zu den Jungmüttern, die auf jeden Euro angewiesen sind.

Ein Artikel dazu in Der Standard

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