Fehler im System

Kürzlich erreichte mich ein berührendes Schreiben eines hochrangigen Mediziners aus Amstetten. Sein Sohn ist von jugendlichen Kriminellen mit Migrationshintergrund geschlagen und gedemütigt worden.
Der Arzt sieht ein Versagen der Politik im Allgemeinen und für die Stadt Amstetten im Speziellen.
Ich kann ihm da nur beipflichten, die zunehmende Radikalität speziell von Gruppen/Banden mit Mitgrationshintergrund ist speziell in den urbanen Gebieten keine Seltenheit, und hat mittlerweile auch unsere Region erreicht – auch das sind Früchte der SPVP-Politik…

Für mich geht das Problem und die Frage der politischen Verantwortung aber noch viel weiter. Denn:

Was läuft falsch…

…wenn ein 14-jähriger mitten in der Nacht Einbrechen geht?

…. wenn ein Jugendlicher Jüngere zusammenschlägt, um ihm einen „Streich“ zu spielen?

… wenn eine Gruppe Jugendlicher, sich mit Alkohol in den Tod trinkt oder sich mit Drogen den letzten Schuss versetzt?

Das System läuft in die falsche Richtung.

Die jugendlichen Täter sind oftmals selbst Opfer.

Opfer eines Systems, das Mütter immer früher zurück in die Arbeitswelt drängt, aus Angst den beruflichen Anschluss nicht mehr oder in der Gesellschaft als „Nur-Mutter-und –Hausfrau“ keine Anerkennung zu finden. Teilweise sind diese Befürchtungen nicht ganz unberechtigt, denn es ist das politische System, das das Klima und die Meinung der Gesellschaft dahingehend prägt. Ab in die Fremdobhut heißt das Motto oft in solchen Fällen, und so kommt die Erziehung dann den Betreuungseinrichtungen und dem Fernseher zu.

 

Ein weiterer Aspekt liegt darin, dass den Kindern zu wenig Grenzen aufgezeigt werden; es ist modern, dem Nachwuchs alle Freiheiten zu lassen. Das ist schon im Kindergarten bemerkbar und zieht sich bis ins spätere Leben!

Der Jugend nur Freiheiten zu lassen und keine Pflichten zu geben –  damit fehlen damit die Rahmenbedingungen als Leitlinien für die Aufwachsenden. Mit 16 wählen gehen zu dürfen und mit 17 den Führerschein zu machen, sollen sie dürfen. Doch Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen steht nicht am Programm?

Und damit wären wir beim Versagen der Politik!

Jetzt ist es deutlich zu spät, um über die hohe Jugendkriminalität zu jammern. Gerade in Zeiten wie diesen spielt die Wahlfreiheit für Mütter in Sachen Kinderbetreuung eine enorme Rolle. Kinder sollten die Erziehung bei den Müttern genießen dürfen und das muss auch finanziell unterstützt werden!

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