Flüchtlinge: Sinnvoll helfen geht nur in den Heimatregionen

2015-10-21 11.47.41Die Problemlösung kann nur in der Region an den EU-Außengrenzen passieren, wo die Krisen stattfinden. Dort muss Flüchtlingen Schutz und Hilfe geboten werden. Pressegespräch im Schlosshotel in Waidhofen/Ybbs mit GR Alexander Schnabel aus Opponitz und mir.

Menschlich ist jede Flucht nachvollziehbar und dramatisch, aber was wir in den letzten Monaten erleben, das ist eine Völkerwanderung! Nicht nur aus Kriegsgebieten, es sind ca. 70 % – 80% Wirtschaftsflüchtlinge dabei. In erster Linie wegen der staatlichen Unterstützung, hinzukommen noch Vorstellungen von einem reichen Land und Wohlstand.  An die 85.000 Flüchtlinge sind bereits da, doch das ist erst der Anfang.
Es ist unbestritten, dass die regierenden Politiker von der EU bis hin zur österreichischen Bundesregierung für das derzeitige Flüchtling-und Asylchaos verantwortlich sind. Wo ist die Verantwortung der österreichischen Politik? Es ist eine Zumutung, dass in Österreich Millionen an Euro ausgegeben werden, um den Wirtschaftsflüchtlingen einen Verbleib in unserem Land zu ermöglichen.

Doch die eigentlichen Aufgaben bei der Bewältigung des Massenansturms beginnen erst, wenn Fragen wie Integration, Bildung, Arbeit und Wohnen in den Raum gestellt werden. Jetzt leisten Staat und die Bevölkerung Nothilfe, aber irgendwann wollen die Probleme gelöst werden. Wir dürfen uns nicht damit aufhalten, mit Symptombekämpfung eine Problemlösung vorzugaukeln. Die Problemlösung kann nur in der Region an den EU-Außengrenzen passieren, wo die Krisen stattfinden. Dort muss Flüchtlingen Schutz und Hilfe geboten werden. Die österreichischen Politiker müssen aufhören, die Wirtschaftsflüchtlinge mit offenen Armen zu empfangen, man muss auch dazu bereit sein, an der Grenze nicht nur zu kontrollieren, sondern auch zurückzuschicken.

Über Ängste und Überforderung bei großen Teilen der Bevölkerung aus der Gemeinde Opponitz, St. Georgen/Reith und Hollenstein berichtete GR Alexander Schnabel.
Alleine in die 550 Seelen- Gemeinde St. Georgen/Reith werden 50 Flüchtlinge im ehemaligen Blindenerholungsheim einquartiert. Hier liegt die Quote weit über 1,5 % !

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