Frauenquote – als Verstoß gegen Menschenrecht

Frauenquoten sind ja das neue Lieblingsspielzeug der linken Politik. Dass eine Quote an sich schon wieder eine Diskriminierung darstellt und vor allem ein Eingriff in die Freiheit des Einzelnen ist, wird als reaktionäre Sichtweise vom Tisch gewischt. Umso bemerkenswerter ist ein Beitrag auf welt.de mit dem Titel „Mannomann – Die Frauenquote ist ein Menschenrechtsverstoß“ von Menschenrechtler Aaron Rhodes auf welt.de.

Zitate:

Als Menschenrechtler ist für mich jedes Gesetz, das Geschlechter diskriminiert, abstoßend. Ein solches Gesetz plant die große Koalition nun mit der Quote für Frauen in Aufsichtsräten. Mal abgesehen davon, dass ein paar Aufsichtsratsposten die Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt nicht beseitigen werden, ist dieses Vorhaben eine Diskriminierung von Männern. Denn eine Gruppe zum Nachteil einer anderen zu privilegieren widerspricht nicht nur dem Rechtsstaatsprinzip, sondern auch den Menschenrechten. Dazu gehört die Gleichheit vor dem Gesetz, ohne Rücksicht auf Geschlecht, Herkunft, Religion oder Alter.

Ja, aufgrund eines neuen Gesetzes wird es in Deutschland schon bald mehr Frauen in Aufsichtsräten geben. Damit einher geht allerdings ein Staat, der wieder ein Stück mehr in unser Leben eingreift. So entsteht ein Staat, der Gleichheit verordnet, anstatt gleiche Chancen für alle zu schaffen.

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