Frühe Fremdbetreuung macht Kinder aggressiv!

Aus einer neuen Schweizer Studie geht hervor: Kinder, die in den ersten  sieben Lebensjahren außerfamiliär in Gruppen betreut wurden, weisen mehr Problemverhalten auf als Kindern die zu Hause bei den Eltern betreut wurden. Es zeigt sich in den vier Punkten: Aggression, Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndrom ADHS, nichtaggressives Problemverhalten wie Lügen und Stehlen, sowie Angst und Depression.

Immerhin: Bei elfjährigen Kindern schwächt das Problemverhalten ab und ist nicht mehr festzustellen, sagt Averdijk die ETH Forscherin.

Das ist beruhigend aber die Jay Belekys Studien zeigen bei den 15-Jährigen Jugendlichen, dass sich die negativen Auswirkungen wieder verstärkt bemerkbar machen. Aus dieser Studie geht auch hervor, dass die früheren problematischen Verhaltensmuster mit dem Eintritt in die Pubertät wieder aktiviert werden und einen Einfluss auf das Risikoverhalten und die Impulsivität haben.

Wie viele Studien muss es noch geben, bis man auch in Österreich zu Kenntnis nimmt, dass es Risiken bei früher Fremdbetreuung gibt. Und wie lange muss es noch dauern, bis man endlich anerkennt, dass es sinnvoll wäre, die Erziehung zu Hause bei den Eltern zumindest gleichwertig finanziell zu fördern. Es zu befürchten, dass wir darauf noch lange warten müssen.

 Zum Nachlesen à Krippenkinder sind aggressiver

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