Glückliche Kindheit in zwei Haushalten

FolderIm Rahmen der Nationalratssitzung vom 24. Februar brachte ich aufgrund der Debatte über Petitionen das Thema „Doppelresidenz für Trennungskinder“ wieder an die Öffentlichkeit. Grund dafür war die Petition „Halbe-Halbe„, die von 1574 Bürgern unterstützt wurde. DEren  Ziel ist die gesetzliche Verankerung der Doppelresidenz, gleichzeitig soll der „hauptsächliche Aufenthaltsort“ gestrichen werden.

In meiner Rede betonte ich, dass die Trennung der Eltern nicht das Ende der Familie bedeuten muss, sondern dass die Kinder dann glücklich in zwei Haushalten aufwachsen sollen. Dies ist zwar verbunden mit einer Neuorganisation des Familienlebens und mit hoher Verantwortung für beide Elternteile.
Im Mittelpunkt müsse aber das Kindeswohl stehen, und so belegen viele Praxisbeispiele und Studien (wie jene des Wiener Entwicklungspsychologen Dr. Harald Werneck), dass die Doppelresidenz das günstigste Modell für Trennungskinder sei.
Die rot-schwarze Bundesregierung allerdings hat die Bürger-Petition nur zur Kenntnis genommen und verweigert jegliche weitere Diskussion. Ich als Vertreterin der Kinder und Familien fordere allerdings, dass das Thema „Doppelresidenz für Trennungskinder“ im Justizausschuss weiterdiskutiert und schlussendlich in Gesetzesform gegossen wird.

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