Heinisch-Hosek für Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare

Der Verfassungsgerichtshof hat klargestellt, dass die so genannte „Homo-Ehe“ auf ähnliche Weise geschlossen werden darf, wie die Ehe zwischen Mann und Frau. Ein Jawort muss auch bei der Verpartnerung möglich sein – und auch Zeugen müssen zugelassen werden. Diese Auslegung des Gesetzes zur Eingetragenen Partnerschaft gab der Verfassungsgerichtshof (VfGH) am Freitag anlässlich von Beschwerden zu dem Amtsakt vor.

 

Die Institution der Ehe zwischen Mann und Frau verdient besonderen Schutz. Homosexuelle Partnerschaften den Familien, oder der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzusetzen wird von mir aufs Schärfste abgelehnt, ebenso wie die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare.

 

Ganz anders sieht das Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in einer Presseaussendung anlässlich der Stellungnahme des VfGH.

„Ich bin mehr als erfreut darüber, dass der VfGH heute eine ganz klare Position zu offenen Fragen betreffend die Eingetragene Partnerschaft bezogen hat… Das Gesetz zur Eingetragenen Partnerschaft ist ein unvollendetes Werk, das langsam aber sicher seine Vollendung in völliger Gleichstellung findet. Das freut mich und zeigt, wir sind am richtigen Weg. Drei große Brocken, die jetzt noch fehlen, sind die Adoption, die Klarstellung, dass natürlich auch Eingetragene PartnerInnen einen Familiennamen, nicht nur einen Nachnamen, tragen können und die Verpartnerung am Standesamt“, so Heinisch-Hosek abschließend.(OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG)

Zum Kurier-Artikel à VfGH Urteil Homo-Ehe

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