Wo bleibt die gemeinsame Obsorge?!

Mit der im Februar vorgestellten Novelle zur gemeinsamen Obsorge hat die Ex – Justizministerin Bandion-Ortner endlich den richtigen Weg zum Thema Obsorge eingeschlagen. Die FPÖ fordert die gesetzliche gemeinsame Obsorge nach der Trennung der Eltern – zum Schutz und Wohle der Kinder – schon seit langem!

Bandion-Ortner ist nun Geschichte und es stellt sich die Frage, was wird uns die neue Justizministerin Beatrix Karl für die Zukunft bringen? Wird sie die Gesetzesvorlage ihrer Vorgängerin umsetzen?

Ich erwarte mir von Justizministerin Beatrix Karl, dass sie die Verhandlungen mit BM Heinisch-Hosek sofort und unverzüglich aufnimmt damit die gemeinsame Obsorge so schnell wie möglich gesetzlich verankert wird.

Es gibt da längst das Modell der freiwilligen gemeinsamen Obsorge. Eine Studie hat sich mit den Auswirkungen beschäftigt und gezeigt, dass es für Kinder von großem Vorteil ist, wenn beide Elternteile obsorgeberechtigt sind. Gleiches Recht für beide Elternteile hat keineswegs das Ziel Müttern zu schaden, sondern soll Machtmissbrauch und Unrecht verhindern – zugunsten der Kinder.

Die gemeinsame Obsorge stellt nicht nur die Gleichberechtigung der Eltern sicher, sie ist in erster Linie das Recht der Kinder. Gemeinsame Obsorge – den Kindern zuliebe!

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