Ich will endlich die Anpassung der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder

Foto (5 )2014 hat Österreich 223 Millionen Euro Familienbeihilfe an ca. 24.000 im EU-EWR-Ausland lebende Kinder und Jugendliche überwiesen. Eine Steigerung von 16 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (207 Millionen). In Zukunft ist mit noch weit höheren Beiträgen zu rechnen, die den österreichischen Familien fehlen werden.

Nach einer parlamentarischen Anfrage habe ich daher im Rahmen der Budgetdebatte des Nationalrates einen Entschließungsantrag eingebracht. In diesem fordere ich, dass künftig die Familienbeihilfe für Kinder, die im EU-EWR-Ausland leben und deren Eltern in Österreich arbeiten, an die Lebenserhaltungskosten des jeweiligen Heimatlandes angepasst wird.

Eine derartige Neuregelung ist bei diskriminierungsfreier Ausgestaltung nicht nur verfassungskonform, sondern auch sozial gerechtfertigt. Es ist nicht einzusehen, dass beispielsweise ein in Rumänien lebendes Kind österreichische Familienbeihilfe in Höhe eines halben rumänischen Monatseinkommens erhält.

Wir haben in Österreich ca. 400.000 armutsbedrohte Kinder und Jugendliche. Diesen soll unser Steuergeld zugute kommen, denn sie sind unsere Zukunft.

Meinen Antrag im Volltext gibt es hier

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