Kein Pardon für Sextäter!

Wie Innenminister Herbert Kickl kürzlich mitteilte, hat sich die Regierung auf ein grundsätzliches Aus für gänzlich bedingte Haftstrafen für Vergewaltiger geeinigt. Ich begrüße diesen Schritt persönlich sehr.

Die Zahl der Vergewaltigungen in Österreich ist gegenüber dem Vorjahr um 43,3 Prozent angestiegen. Verglichen mit dem Jahr 2014 handelt es sich sogar um 52,6 Prozent mehr Sexualstraftaten. Das geht aus aktuellen Zahlen des Innenministeriums hervor. Hierbei muss auch erwähnt werden, dass dieser enorme Anstieg zeitgleich mit der Flüchtlingsbewegung in unser Land passierte.

Unweigerlich muss ich mich an die versuchte Vergewaltigung in Amstetten Ende Juni diesen Jahres erinnern, als ein 20-jähriger Afghane über eine 22-Jährige in einer Bahnunterführung herfiel. Die junge Frau wurde zwar nicht verletzt, erlitt aber einen schweren Schock. Die Opfer von sexueller Gewalt leiden oft ihr Leben lang, sind traumatisiert, auf Dauer unsicher, ängstlich.

Es ist also höchste Zeit, dass hier nicht mehr weggeschaut, sondern gehandelt wird, da kann es kein Pardon für Täter geben. Denn die Opfer müssen sicher sein können, dass sie ihren Peinigern nicht wieder innerhalb kürzester Zeit begegnen könnten.  Jede Vergewaltigung, jeder sexuelle Übergriff, egal ob durch In- oder Ausländer verübt, ist aufs Schärfste zu verurteilen!

 

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