Kinder-Doppelresidenz: Die Politik könnte – sie müsste nur wollen…

„Ministerin Heinisch Hosek könnte hier einmal was für Trennungskinder tun!“

Kinder, die nach einer Trennung der Eltern nicht mehr zusammen mit Mama und Papa wohnen, sondern abwechselnd bei dem einen und dann bei dem anderen, (er)leben das sogenannte „Wechselmodell“ (Doppelresidenz).
Diese Betreuungsform ist in Österreich bislang weder politisch erwünscht noch rechtlich zur Gänze abgesichert.

Warum? Weil die SPÖ es ablehnt. 2013 war es bei einer Reform des Familienrechts schon vorgesehen und wurde blockiert. Auch die aktuelle Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zugunsten der Doppelresidenz wird von SPÖ Frauenministerin Heinisch-Hosek kritisiert.

In anderen Ländern zum Beispiel in England, Schweden, Frankreich, Dänemark, Belgien, in den USA, Tschechien und inzwischen auch in Deutschland ist es üblich, dass Kinder abwechselnd eine Woche bei der Mutter und die andere Woche beim Vater leben.

Es gibt eine eigene Webseite, die sich mit dieser Thematik beschäftigt. Und auch im Falter Ausgabe 52/15 gibt es dazu einen interessanten Artikel, wo auch drei junge Menschen zu Wort kommen, die persönliche (gute) Erfahrung mit dem Doppelresidenz-Modell gemacht haben.

Die Politik, insbesondere SPÖ Minister Heinisch-Hosek könnte das Gesetz reformieren – sie müsste es nur wollen!

Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.