Mit Heinisch-Hoseks Genderei geht´s weiter bergab

Bildungs- und Frauenministerin Heinisch-Hosek braucht dieser Tage – trotz vergleichsweise hoher November-Temperaturen – ein dickes Fell. Nach Präsentation eines lächerlichen Bildungsreförmchen, das großteils von allen Seiten verbal zerrissen wird, muss sie sich auch damit konfrontieren, dass in Sachen Gleichstellung in Österreich nichts weiter geht. Im Gegenteil.

gendereriLaut dem Global Gender Gap Report des Weltwirtschaftsforums liegt Österreich nur noch auf Platz 37 von 145 Ländern. Noch im Jahr 2013 war Österreich auf dem 19. Platz klassiert. Untersucht werden bei diesem Report Aspekte wie die Teilnahme am Wirtschaftsleben, Bildung, Gesundheit und Politik.

An der Spitze liegen die nordischen Staaten Island, Norwegen und Finnland. Die Schweiz liegt auf Platz 8, Deutschland auf 11 und Frankreich auf Platz 16. Sogar die Philippinen (7), Nicaragua und Weißrussland (34) sind vor Österreich platziert.
Ein Wert fällt besonders auf: Im internationalen Vergleich der Lohngerechtigkeit kommt Österreich nur auf Platz 104 von 145. Und tatsächlich verdienen Österreichs Frauen um 23 Prozent weniger als die Männer. Damit liegt die Alpenrepublik auf dem vorletzten Platz in der EU.

Ich meine:

Die Frauenministerin dürfte dies wenig stören, hätte sie sonst Zeit für Randthemen wie Binnen-I, Ampelmännchen oder die strafrechtliche Verurteilung von Po-Grapschern. Frauen wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, leistbare Wohnungen und verfügbare Kinderbetreuungseinrichtungen, von Formalismen können sie nicht leben.

Einen Artikel dazu gibt es auf Der Standard

 

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