Nein zur VP-Anhebung des Frauenpensionsalters!

2013-10-25 Edith neu 002

NEIN zur Anhebung des Frauenpensionsalters!

Im Zuge der Steuer- Debatte forciert die ÖVP also die Angleichung des Frauenpensionsalters an jenes für Männer – „Die Steuerreform als ,Zukunftsvorhaben‘ müsse die Bereiche Pensionen/Arbeitsmarkt berücksichtigen, es gebe keine Geschenke an alle“, meint VP Vizekanzler Mitterlehner.

Entweder hat die ÖVP es nicht mitbekommen oder sie will es nicht mitbekommen, dass wir in Österreich eine Rekordarbeitslosigkeit haben! Eine Anhebung des Frauenpensionsalters würde doch einen weiteren Anstieg der Frauenarbeitslosigkeit nach sich ziehen!

Ganz abgesehen davon, dass man damit wiederum massiv in die Lebensplanung der betroffenen Frauen eingreift, muss zuerst eine Verbesserung der Gesamtsituation in Angriff genommen werden. Dazu gehört zB die volle Anrechnung von Kindererziehungszeiten mit 4 Jahren pro Kind, unabhängig vom Altersabstand.
Das Wichtigste muss doch sein, dass Kinder kein Schaden für die Pension sind! Der VP-Vorstoß ist hingegen familienfeindliche Politik pur!
Ebenfalls aus meiner Sicht unumgänglich: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und gleiche Kollektivverträge für Männer und Frauen in allen Bereichen!
Außerdem sind die benötigten Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer aktuell weder für Frauen noch für Männer vorhanden. Bevor die Rahmenbedingungen nicht geschaffen sind, kommt eine vorzeitige Anhebung des gesetzlichen Frauenantrittsalters für mich nicht in Frage.

Übrigens: Das gesetzliche Antrittsalter für Frauen wird ab 1. Jänner 2024 jährlich um sechs Monate erhöht und somit das Männer-Alter von 65 Jahren im Jahr 2033 erreicht. Jede Frau, die nach 1968 geboren wurde, muss bis zum 65. Lebensjahr arbeiten!

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