Frauentag: NÖN-Bericht zu Pressegespräch über Armut und Gewalt

Die NÖN berichtet in ihrer Ausgabe vom 15. 3. 2017 über ein Pressegespräch mit mir und Alexander Schnabl:

Armut ist weiblich“, konstatiert Mühlberghuber. Für die FPÖ-Politikerin ist klar: „Es braucht eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ Sie befürworte zwar die Wahlfreiheit der Frauen, am besten sei es aber, wenn eine Mutter zu Hause bei ihrem Kind bleibe. Da dies aber vielen Frauen nicht möglich sei, müsse vor allem im ländlichen Raum das Kinderbetreuungsangebot erweitert werden. Ein Problem ortet die FPÖ-Nationalratsabgeordnete darin, dass laut dem aktuellen Arbeitsprogramm der Bundesregierung zwar die Arbeitszeit flexibilisiert werden solle, das Kinderbetreuungsangebot dafür aber nicht ausreichend sei.

Um das Zuhausebleiben beim Kind für die Frauen attraktiver zu machen, kann sich Mühlberghuber auch ein „Müttergehalt“ bis zum Schuleintritt vorstellen.

Der Opponitzer FPÖ-Mandatar und freiheitliche Regionalreferent für das Mostviertel, Alexander Schnabel, ging danach auf das Thema „Gewalt gegen Frauen“ ein. „Am häufigsten erleben Frauen Gewalt in der eigenen Familie“, so Schnabel. „90 Prozent der Gewalttaten finden im eigenen familiären und sozialen Umfeld statt.“

Man sei deshalb froh, dass es Einrichtungen wie die Frauenhäuser gebe, so Mühlberghuber. Sie distanzierte sich dabei ganz klar von früheren Aussagen ihrer Amstettner Parteikollegin Brigitte Kashofer, die einst Frauenhäuser als „Ehezerstörer“ ins Visier genommen hatte. „Jede Frau, die Schutz und Hilfe sucht, soll diese auch bekommen“, so Mühlberghuber. „Die Frauenhäuser leisten da hervorragende Arbeit.“ Die FPÖ-Mandatarin stellte aber klar, dass man jede Form der Gewalt ablehne – ob körperliche, sexuelle oder psychische, ob gegen Frauen, Kinder oder Männer.

FPÖ-Mann Schnabel hob beim Pressegespräch das Angebot der Frauenberatung Mostviertel hervor. Diese leiste an den Standorten Amstetten und Scheibbs mit einer kostenlosen Frauen- und Mädchenberatung, einer Familien- und Paarberatung, einer Elternberatung, aber auch mit einer rechtlichen Beratung am Bezirksgericht sowie einer Extremismusberatung einen wichtigen Beitrag. Deshalb habe er im Opponitzer Gemeinderat auch einer Subvention für diese Einrichtung zugestimmt.

Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.