Saus und Braus: Familienministerium gab 316.000 Euro für Inserate aus

euros 4c 300In einem Bericht des Rechnungshofes wird laut „Standard“ kritisiert, dass das Ministerium Inserate zur Erhöhung der Familienbeihilfe, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Extremismus geschalten hatte, obwohl die mediale Aufmerksamkeit ohnehin sehr hoch gewesen sei. Mit 316.000 Euro hätten diese Schaltungen zu Buche geschlagen, das sei „weder effektiv noch effizient“. Das Familienministerium entgegnet im Bericht, dass weitere Schaltungen „wegen der hohen Zahl an betroffenen Bürgern notwendig gewesen“ sei.

Was denken unsere armutsbedrohten Familien über diese unnötigen und sauteuren Inserate?
Immerhin leben bereits 310.000 Kinder in Österreich in Armut.

Im Gegenzug ein Beispiel zur Erhöhung der Familienbeihilfe

Die Familienbeihilfe für ein 10 jähriges Kind:  136,20 Euro
Daraus werden ab 1.1. 2016 (+1,9%)  138,80 Euro
Abzüglich der Inflation von 1,7 % beträgt die Erhöhung damit lächerliche ca. 27 Cent!

 

Der vollständige „Der Standard“ Artikel zum Nachlesen

 

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