Sitzenbleiben in der Schule soll Geschichte werden?

Kinder und Jugendliche werden in der Schule auf das spätere Leben vorbereitet.
Es ist nun einmal so, dass man in der Berufswelt nach Leistung bewertet wird, darum wird neben den Charaktereigenschaften auch bei der Jobsuche auf das Zeugnis ein Wert gelegt.
Das Niveau der Schüler und somit der Noten wird mit dem Vorhaben keinen Schüler mehr Sitzenbleiben zu lassen, aber keineswegs besser.

In der Volksschule werden die Kinder zuerst mit Pickerl und dann mit Noten belohnt.
Für sie ist es ein positiver Ansporn vor Augen zu haben was sie geleistet haben.
Aus dem guten Grund später einmal eine weiterbildende Schule besuchen zu können.
Für die Jugendlichen wäre dieser antiautoritäre Stil sehr fatal, da sie schon zum Teil auf sich selbst gestellt sind und sich die Zeit zum Lernen und wie viel sie lernen selbst einteilen können.
Wenn Noten keine Rolle mehr spielen, haben Jugendliche mit ihrer Freizeit sicher anderes vor als zu lernen.
Denn sie haben ja die Gewissheit nie Sitzenbleiben zu können.

Und so verblödet die Menschheit!

Wenn es nach den Grünen ginge, bekäme ein jeder zur Geburtsurkunde das Maturazeugnis gleich dazu! Jeder Zweite ist dann Doktor und Hr. Ingenieur so und so, kennt sich aber null aus.

Vielleicht überdenken die Grünen ihre glorreiche Idee noch einmal!

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