Steuer“reform“ 2015/16: Die Familien werden im Regen stehen gelassen!

DSC_0561Kurz vor der Sommerpause beschloss die rot-schwarze Koalition im Parlament die angeblich „größte“ Steuerreform aller Zeiten. Ein Desaster für die Familien unseres Landes. Mit 5 Milliarden Euro sollen die Österreicher „entlastet“ werden, gerade einmal 100 Millionen Euro oder lächerliche 2 % fließen dabei Richtung Familien durch die Verdoppelung des Kinderabsetzbetrages. Das sind pro Monat 5 Euro pro Kind oder 18 Cent pro Tag.

Eine echte Verhöhnung in einer Zeit von Rekordarbeitslosigkeit, Massenarmut (mit 1,6 Millionen Armutsgefährdeten inkl. 270.000 Kinder) und immer höheren Lebenshaltungskosten. Berücksichtigt man dazu noch die neuen Belastungen der Steuerreform (wie die Erhöhung der Grunderwerbsteuer, diverse Umsatzsteuererhöhungen oder den Wegfall von Sonderausgaben), dann steigen die auf jeden Euro angewiesenen Familien mit einem dicken Minus aus.

Ich finde:
Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft. Ein Staat kann nicht intakt sein, wenn seine kleinste Einheit nicht intakt sind. Die Familie garantiert mit den Kindern die Zukunft des Staates die mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet werden muss. So fordere ich die jährliche Anpassung von Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld und Kinderabsetzbetrag an die Inflationsrate. Wer, wenn nicht unsere Kinder soll uns das wert sein?

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