Trotz Vollzeitbeschäftigung: 300.000 Menschen an der Armutsgrenze

Der aktuelle Sozialbericht des Sozialministeriums liefert erschütternde Ergebnisse. So gelten 297.000 Österreicher – trotz Arbeit – als arm, mehr als 400.000 Menschen verdienen weniger als 1500 Euro brutto. Wohlgemerkt: Vollzeitarbeitnehmer in der Privatwirtschaft.
Branchen mit einem Mindestlohn unter 1500 Euro sind beispielsweise Friseurinnen, Kanzleikräfte bei Rechtsanwälten und Ärzten oder Küchenhilfskräfte. Berufe also, die vorwiegend von Frauen ausgeübt werden.

Alleinerziehende Frauen, meist aufgrund mangelnder Kinderbetreuungsmöglichkeiten zusätzlich auf Teilzeit angewiesen, und Menschen mit geringer Ausbildung sind besonders armutsgefährdet. Armutszeugnis für unser Land!
Wir fordern daher einen Mindestlohn von 1700 Euro brutto, um die Armut zu reduzieren, die Kaufkraft der Bürger zu verbessern und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

Ein Artikel dazu in „Die Krone“

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