Und wieder: „Familie macht glücklich“ …

Entweder wollen es die Damen und Herren von Rot, Schwarz und Grün nicht glauben, oder sie handeln nach dem Justament-Motto „Jetzt erst recht“.

Denn wieder hat eine Studie – ironischerweise von einem ranghohen ÖVP-Politiker beauftragt –  gezeigt, dass die Jungen gerne eine Familie und Kinder haben wollen, dass sie darin sogar die Quelle für persönliches Glück sehen.

Aus der jüngsten Studie von IMAS geht laut einem Bericht im „Standard“ hervor, dass zwei Drittel der Befragten ab 16 Jahren angaben, dass zum Lebensglück die Familie gehöre. Dabei erklärten 68 Prozent, dass man heutzutage eine Familie braucht, um wirklich glücklich zu sein. 47 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass zur idealen Familiengröße zwei Kinder gehören.  (Zum „Der Standard“-Bericht HIER)

Das Geld für diese Studie hätte sich die VP sparen können. Denn es gibt regelmäßig immer wieder neue Studien und Umfragen sowohl im deutschsprachigen Raum als auch in ganz Europa zu diesem Thema, die ein ähnliches Bild zeichnen. Auch bei einer Studie des österreichischen Familien-und Jugendministeriums 2011 zeigten sich Parallelen; 800 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren waren damals zu den Themen Familie, Kinder und Beruf befragt worden. Mehr als die Hälfte der befragten Mädchen und Frauen konnte sich vorstellen, der Familie zuliebe auf eine Karriere zu verzichten. 55 Prozent bejahten die Aussage: „Wenn mein Partner so viel verdient, dass unser Lebensunterhalt gesichert ist, möchte ich Hausfrau sein.“
Das Bemerkenswerte an dieser Studie ist für mich nicht das vorhersehbare Ergebnis, sondern die Tatsache, dass es die Politiker immer wieder mit einer neuen Studie versuchen. Das Resultat ist immer das Gleiche, und doch bleiben sie auf dem politischen Kurs der Familienzerstörung/erschwerung.

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