Wunsch Nr.1 junger Menschen – eine traditionelle Familie zu gründen

1144963 ds familie auf wieseDie Familie – eine bedrohte, aber heiß ersehnte Lebensform. Individualisierung, die staatlichen Allmachtsansprüche und der Druck der Arbeitswelt höhlen die Familien aus.
Die Jugend wünscht sie sich dennoch….“

So beginnt die Journalistin Dr. Gudula Walterskirchen ihren Kommentar zu meinem persönlichen Kernthema Familie.

Einige interessante Passagen aus dem Artikel:

Männer und Frauen sollen möglichst Vollzeit arbeiten, die Kinder möglichst früh in staatliche Betreuung und Erziehung gegeben werden, die Alten werden von professionellen Pflegekräften betreut. Zeit und Raum für ein Familienleben bleiben bei diesem Konzept kaum übrig.

Da fordern Gewerkschaft und Wirtschaft einmütig das Ende des Rechts auf Elternteilzeit – ungeachtet der Tatsache, dass die Mehrheit der Mütter kleiner Kinder gerne Teilzeit arbeiten möchte. Familie als zentraler Ort von Bindung und Erziehung wird nicht nur durch die Arbeitswelt immer mehr ausgehöhlt, sondern auch durch eine alles durchdringende Ideologie. Da planen VP-Familienministerin und SP-Frauenministerin, den Familien statt Geld- lieber Sachleistungen anzubieten. Man will damit den Eltern die Kompetenz und die Möglichkeit entziehen, selbst zu entscheiden, was sie für das Beste für ihr Kind halten.

Dazu passt, dass sich der Staat zunehmend in die Erziehung einmischt, anstatt sich auf Bildungsaufgaben zu beschränken, so etwa beim heiklen Thema Sexualerziehung. Im Juni erst wurde der neue – und umstrittene – Erlass des Bildungsministeriums zur Sexualpädagogik an Schulen herausgegeben.

Dennoch wünschen sich heute junge Menschen in überwiegender Mehrheit, einmal eine traditionelle Familie zu gründen. Es ist Aufgabe der Politik, diesen Wunsch zu unterstützen und die Familie als zentralen Ort von Bindung und Erziehung zu respektieren.

Danke, Frau Walterskirchen, für diesen lesenswerten Artikel!

 

 

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