Zuerst werden Kinder verstaatlicht – danach klagt man über „unbrauchbare“ Jugendliche

DSC_0238Die Wirtschaft klagt über „unbrauchbare“ Bewerber für Lehrstellen, tut aber wenig dazu, ihre Heranbildung in den Familien zu unterstützen. Die Bewerber seien großteils ungeeignet, es fehle ihnen an Grundkenntnissen in Mathematik, Deutsch und Rechtschreibung. Auch wüssten sie sich nicht zu benehmen, seien wenig motiviert, und es mangle an Disziplin, Respekt und sonst noch allerlei, was im Berufsleben unabdingbar sei.

Auf die Frage, von wem man erwartet, dass er hier Abhilfe schaffe, hört man oft die Antwort: „vom Staat“ oder „von der Schule“. Nun ist es zweifellos so, dass es Aufgabe der Schule ist, den Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Allerdings benötigt sie hier die Unterstützung des Elternhauses.

Für die Erziehung allerdings ist weder die Schule noch „der Staat“ zuständig. Für das beibringen von Disziplin, Höflichkeit, Achtung vor dem anderen, Leistungswillen, Zuverlässigkeit  sind die Eltern zuständig.

Die Erziehung ihrer Kinder ist nicht nur die Pflicht, sondern auch das Recht der Eltern. Dies wurde beim Streit um die Sexualerziehung an den Schulen deutlich. Doch um Kinder zu erziehen, braucht es Eltern, die präsent sind, was heute nicht mehr selbstverständlich ist. Ja, Erziehung ist Arbeit. Bloß wird sie als solche nicht anerkannt, sondern – im Gegenteil – oft massiv erschwert. Es bleibt ganztägig berufstätigen Eltern oft einfach nicht genug Zeit, sich um ihre Kinder zu kümmern. Und wenn sie zu Hause sind, sind sie oft zu erschöpft, sich noch mit Erziehungsfragen und Hausaufgaben herumzuschlagen.

Lesen Sie  HIER: den interessanten Artikel von Gudula Walterskirchen in „Die Presse“

Meine Meinung:

Wer versucht, Job und Kinder unter einem Hut zu bringen, und das Gefühl hat, er würde noch etwas von seinen Kindern mitbekommen und voll für sie da sein, der irrt. Freilich, nicht nur die linke Ideologen haben ihre Freude an Frauen, die außer Haus arbeiten auch die Wirtschaft hat Interesse an einem Überangebot von jobsuchenden Frauen. So lassen sich Lohnkosten umso besser drücken!

Wie es den Familien, besonders den Kindern dabei ergeht – das kümmert sie nicht!

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