Kopftuchverbot fix in Kindergärten

22. November 2018

Der Nationalrat beschloss gestern die 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern über die Elementarpädagogik. Durch den Abschluss ist die Finanzierung für die nächsten vier Kindergartenjahre gesichert. Gesamt werden hier bis zum Jahr 2022 180 Millionen jährlich zur Verfügung gestellt. Das ist wesentlich mehr als die letzte Regierung in die Kinderbetreuung investiert hat. Es werden Maßnahmen wie der Ausbau des Kinderbildungs- und Betreuungsangebots, der frühen sprachlichen Förderung ab 4 Jahren sowie die Verbesserung der Qualität in Hinblick auf den Betreuungsschlüssel und die Öffnungszeiten gesetzt. Eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeutet auch, Angebote für Familien zur Verfügung zu stellen, was z.B. die Förderung von Tagesmüttern beinhaltet. Eine weitere Maßnahme, die die bestmögliche Entwicklung und Entfaltung aller Kinder sicherstellen soll, ist eine massiv verbesserte Integration. Wir wollen, dass alle Mädchen und Buben in Österreich die gleichen Entwicklungschancen haben, und Basis dafür müssen unsere Grundwerte und unser Gesellschaftsbild sein. Das heißt vor allem auch die verstärkte Kontrolle in islamischen Kinderbetreuungs – und Bildungseinrichtung unter dem Aspekt des besonderen Schutzes von Frauen und Mädchen. Aus diesem Grund war der FPÖ das Kopftuchverbot in Kindergärten enorm wichtig:  Es ist ein Symbol der Unterdrückung. Genau das ist ein wesentlicher Schritt, um Parallelgesellschaften zu verhindern!