Warum ich das „Frauenvolksbegehren“ nicht unterzeichnet habe…

13. Dezember 2018

Für mich ist ganz klar - MEINE Unterschrift bekommt das "Frauenvolksbegehren" nicht! 

Ich habe mich mit dem sogenannten  „Frauenvolksbegehren“ , das rund drei Seiten umfasst und nicht immer klar und deutlich artikuliert ist, lange Zeit beschäftigt, verschiedene Punkte hinterfragt und diverse Formulierungen entschleiert. Und für mich ist ganz klar - MEINE Unterschrift bekommt es nicht! Es wird zum Beispiel ein Rechtsanspruch auf kostenlose Betreuung für jedes Kind ab Ende des Mutterschutzes (in der Regel nach der 8. Lebenswoche) bis zum 14. Lebensjahr gefordert. Das heißt, Kinderbetreuung weg von den Eltern, hin zur Verstaatlichung der Verantwortung für unsere Kleinsten. Das kann nicht im Sinne der Kinder sein. Eine Forderung, die mich besonders fassungslos macht: Schwangerschaftsabbruch auf Krankenschein. Einer der Hauptgründe, wieso ich dieses Volksbegehren nicht unterzeichnet habe. Hier unterstütze ich die Bürgerinitiative  „#fairändern, die Frauen auch bei einer ungewollten Schwangerschaft in angemessener und fairer Weise betreut. Hier geht es um die Erhaltung von Leben ohne Rütteln an der Fristenlösung. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Weg der richtige ist. Ebenso wird im Rahmen des Frauenvolksbegehrens die Quote in Wirtschaft und Politik gefordert. Wird die Quote nicht erfüllt, soll es Sanktionen geben. Eine Quotenregelung heißt, den Platz oder die Stelle nur wegen des Geschlechts zu bekommen, unabhängig von Leistung oder Qualifikation. Ein weiterer Punkt: soziale und wirtschaftliche Maßnahmen, die eklatante Lohnunterschiede „zwischen verschiedenen Branchen eindämmen und zu ausgewogenen Geschlechterverhältnissen in allen Branchen, auf allen Ebenen führen“. Männer sollen zum Beispiel als Friseurin oder als Kosmetikerin tätig sein, und die Friseurin soll im Straßenbau oder als Dachdecker arbeiten. Ob die Betroffenen damit einverstanden sind, spielt hier augenscheinlich keine Rolle. Nicht nur bei dieser Forderung fehlt dem Frauenvolksbegehren wirklich jede Menge Hausverstand!